Stress: Volkskrankheit Nummer 1 und wie CBD dabei helfen kann

Von Achalasie (eine chronische Erkrankung der Speiseröhre) bis Zytomegalie (eine Infektionskrankheit) kennt die moderne Medizin etwa 30.000 Krankheiten. Und immer mehr Ärzte und Biologen gelangen nun zu der Überzeugung, dass auf einer sehr grundlegenden und frühzeitigen Ebene sehr viele davon durch Stress (zumindest mit-) versursacht werden.

Stress in diesem Sinn hat zunächst aber nichts mit unserer allgemein gebräuchlichen Bezeichnung dafür zu tun, dass wir uns überlastet fühlen (das ist vielmehr eine Ursache von Stress). Stress ist für Mediziner eine Sammelbezeichnung für die vielfältigen Gegenreaktionen, die ein biologisches System – unser Körper – auf ihn einwirkende Belastungen hervorruft, und die auf Dauer krank machen. Doch beginnen wir dort, wo wir noch gesund sind…

Körper-Intelligenz und Homöostase

Unser Körper ist ein unglaublich komplexes, dynamisches biologisches System, das sich in jeder Sekunde unseres Lebens selbst reguliert. Ein aktuelles Beispiel sind die gerade herrschenden Sommertemperaturen jenseits der 30 Grad: der Körper lässt uns schwitzen, weil die dadurch entstehende Verdunstungskälte verhindert, dass wir innerlich überhitzen. Umgekehrt lässt er im Winter die Poren der Haut verschlossen, damit wir keine Wärme verlieren.

Genau jetzt, während du dies liest, sind unzählige solcher Regulationsmechanismen in dir am Werk: Atmung, Kreislauf, Blutdruck, Blutzucker, Säuren-Basen-Haushalt, Energiestoffwechsel, Wasser- und Elektrolyt-Haushalt, Hormone und Enzyme, aber auch sicht- und spürbare Funktionen wie das Gleichgewicht beim Gehen werden ständig in der Nähe eines Balancezustandes gehalten. Die Medizin nennt das Homöostase.

Folgen und Ursachen von Stress

Ohne Störungen macht das dein Körper dein Leben lang fehlerfrei und hält dich auf diese Art gesund. Doch Stress ist genau der Störenfried, der dich in einen Zustand der körperlichen und/oder geistigen Anspannung versetzt – du stehst sozusagen unter Strom und das Pendel der Homöostase kann nicht mehr frei um eine gesunde Mitte herum schwingen. Erhöhter Blutdruck, Herz- und Atemfrequenz, Muskeltonus, vermehrte Ausschüttung von Adrenalin, Noradrenalin, Insulin und Kortisol („Stress-Hormone“) oder das Herabfahren nicht akut lebensnotwendiger Systeme wie z. B. der Verdauung, um Energie für die Stressbewältigung bereitzustellen, sind nur einige der vielen Reaktion des Körpers auf Stress. Außerdem entstehen durch Stress hoch reaktionsfreudige Sauerstoff-Verbindungen (Freie Radikale), die im Übermaß und auf Dauer zu Schäden auf Zellebene führen, und so alle möglichen Erkrankungen begünstigen können – von der einfachen Erkältung bis zu Krebs.

Was den biologischen Stress verursacht, spielt dabei keine Rolle.

  • Ob auf persönlicher bzw. sozialer Ebene (familiäre, partnerschaftliche, familiäre oder finanzielle Probleme),
  • emotional bedingt (Ängste, Sorgen),
  • durch Umwelteinflüsse hervorgerufen (Lärm, Abgase, Gifte, Strahlung – von elektromagnetischer Strahlung moderner Technik bis zur UV-Strahlung der Sonne),
  • infolge von Schmerz (auch Schmerzen lösen Stressreaktionen aus)
  • oder durch andere Faktoren wie Schlafmangel, Sinnkrisen, Bedrohungen, …

– die Wirkung bleibt dieselbe: Stress bringt den Körper in Schieflage und schädigt ihn an seiner empfindlichsten Stelle – der einzelnen Zelle.

So gesehen ist es einleuchtend, wenn Mediziner meinen, dass mindestens 90 % aller Arztbesuche aufgrund von Krankheiten und Beschwerden erfolgen, die mit Stress als tiefstliegende Ursache zu tun haben. Zugleich ist das aber auch eine große Chance: Hast du ein wirksames Mittel, um Stress einzudämmen, trägst du aktiv zu deiner Gesunderhaltung oder Genesung bei.

Lösungen für zu viel Stress

Kurzfristiger und mäßiger Stress kann durchaus förderlich sein und unsere Widerstandskräfte und unsere Leistungsfähigkeit steigern. Dann sprechen wir vom sogenannten Eustress. Ein gesunder Körper ist dazu in der Lage, Stress auf natürliche Weise abzubauen. Probleme entstehen dann, wenn wir bereits geschwächt sind und der Stress zu groß wird und/oder zu lange anhält. Dann haben wir es mit potenziell krankmachendem Distress zu tun.

Da sich Stress in unserer modernen Lebenswelt nicht vermeiden lässt, sollten wir alles daransetzen, ihn in einem gesunden Maß zu halten und für Ausgleich zu sorgen. Dazu gehören regelmäßige Auszeiten (Balance zwischen Arbeit und Ruhe), ausreichend Schlaf, Bewegung an der frischen Luft (aber kein Leistungssport, der für unseren Körper ebenfalls Stress bedeutet) und gesunde Ernährung. Also all das, was wir ohnehin wissen und trotzdem nicht tun. Dazu gibt es eine ganze Reihe von Entspannungstechniken. Und es gibt CBD.

CBD dockt an den CB1-Rezeptor unseres körpereigenen » Endocannabinoid-Systems an, das uns unter anderem vor einer Übererregung des Nervensystems schützt, für einen gesunden Schlaf-Wach-Rhythmus sorgt und ganz allgemein beruhigend, angstlösend und stressreduzierend wirkt. Probier’s einfach mal aus!